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TwitterFlohMarkt:
Ein Instant-Flohmarkt auf Twitter

Von Markus Spath am 8. Juli 2008 um 17:19 Uhr Kommentare (2)
Kategorien: Reviews

TwitterFlohMarkt Logo

Über den Twitter-Nutzer t_fm lässt sich Twitter als Flohmarkt missbrauchen.

Heute scheint unser inoffizieller Twittertag zu sein (siehe Linkwertig: Twitter-Edition und Die Evolution des Lifestreaming geht weiter), just geschlüpft ist TwitterFlohMarkt: ein kleines Mashup, das demonstriert, wie einfach sich auf Twitter schnelle Ideen realisieren lassen.

Nicht überraschend kann man TwitterFlohMarkt dazu verwenden, auf Twitter Dinge zum Verkauf anzubieten oder zu verschenken. Wenn man etwas anbieten möchte, schickt man auf Twitter eine Nachricht an den Twitteruser t_fm (@t_fm text des angebots), sämtliche Angebote werden in der Folge dort aggregiert.

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Twitter, Friendfeed, laconi.ca, gnip:
Die Evolution des Lifestreaming geht weiter

Von Markus Spath am 8. Juli 2008 um 13:00 Uhr Kommentare (3)
Kategorien: Analysen

Einer der wichtigsten Trends der letzten 18 Monate im Web – zumindest im Web der Vielnutzer – ist wohl der Aufstieg vom Micro-Publishing und Lifestreaming zur allgemeinen Lebensform und zur den Diskurs über das Web bestimmenden Grösse. Mit laconi.ca und gnip sind zwei Tools an den Start gegangen, die die Früchte von Twitter und Friendfeed ernten wollen.

Eine Leistung von Twitter war es, das Prinzip banale Aktivität zu verallgemeinern und gewissermassen auf den Punkt zu bringen. Natürlich haben wir auch zuvor schon auf hunderten Diensten unsere Spuren hinterlassen, wir haben gebookmarkt was das Zeug hält, Fotos veröffentlicht, Tracks geliebt, Videos favorisiert, auf Blogs kommentiert, etc.

Doch indem Twitter aus einer maximal 140 Zeichen langen Textnachricht einen fundamentalen Datentyp gemacht hat, der sich dann auch noch durchaus bewährt hat und als Input-Strom wesentlich wichtiger wurde, als so manches andere Format (im Bereich Technology-News etwa gibt es kaum eine Meldung auf Blogs und schon gar nicht auf News-Seiten, die man nicht schon Stunden oder Tage zuvor nicht auch schon gezwitschert gesehen hat), hat Twitter auch den Wert unserer ganz alltäglichen Aktivitäten auf den anderen Diensten aufgewertet.

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Linkwertig:
Twitter-Edition

Von Marcel Weiss am 8. Juli 2008 um 09:02 Uhr Kommentare (5)
Kategorien: Meldungen

Der Microblogging-Dienst Twitter, beliebt wie kaum ein zweiter Webservice in der globalen Techwelt, wird seit längerer Zeit von Ausfällen der Seite selbst und/oder dem präventiven Abschalten einzelner Features geplagt. Erst kürzlich hatte Twitter eine weitere Finanzierungsrunde über vermutete 15 Millionen Dollar abgeschlossen, an welcher auch Amazon-CEO Jeff Bezos als Investor beteiligt war.

Die Performanceprobleme hat das bis dato nicht abschaffen können.

Einige interessante, aktuelle Entwicklungen rund um Twitter:

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Jimdo heißt United Internet willkommen

Von Martin Weigert am 7. Juli 2008 um 21:55 Uhr Kommentare (2)
Kategorien: Meldungen

Social NewsUnited Internet, Betreiber von 1&1, GMX und WEB.DE, beteiligt sich mit 30 Prozent am Homepagebaukasten-Service Jimdo und hat nun bei den Hamburgern einen Fuß in der Tür.

Jimdo, der international tätige Homepagebaukasten aus Hamburg, hat einen neuen, namhaften Investor an Bord. Die Elbstädter gaben heute bekannt, dass sich die United Internet AG mit 30 Prozent an dem Startup beteiligt hat. United Internet gehört zu Deutschlands größten Internetunternehmen und betreibt unter anderem den Internetzugangsanbieter und Webhoster 1&1, die E-Mail-Anbieter und Portaldienste GMX und WEB.DE sowie den Onlinevermarkter AdLink. Der Konzern, der im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,49 Mrd. EUR erwirtschaftete, ist damit neben dem European Founders Fund der Samwer-Brüder der zweite große Partner von Jimdo. Über die von United Internet in Jimdo investierte Summe wurde nichts bekannt.

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Technologiegeschichte:
Was Web 2.0 mit 60er-Jahre-Grossrechnern zu tun hat

Von Andreas Göldi am 7. Juli 2008 um 10:30 Uhr Kommentare (6)
Kategorien: Analysen

“The next Google”, “The next Microsoft”: Gern werden Startups mit den Stars der vorangegangenen Technologiewellen verglichen. So auch bei Web 2.0, wo immer neue Firmen als “das nächste Google” gehandelt werden. Aber was ist, wenn wir mit diesen Vergleichen komplett falsch liegen, weil wir uns schlicht in der Dekade geirrt haben?

800Px-Dm Ibm S360Ist Facebook, Twitter oder gar Digg das nächste Google? Ist Mark Zuckerberg der neue Bill Gates? Oder ist doch eher Paul Buchheit der nächste Larry Page? Diese Vergleiche erfreuen sich grosser Beliebtheit, und Brancheninsider können lange darüber streiten.

Was man sich nur selten bewusst macht: Wir vergleichen die Startups von heute praktisch immer mit den dominierenden Firmen der letzten beiden Technologiegenerationen — Erstens mit der Web-1.0-Welle, die von Google, eBay, Amazon und Yahoo dominiert wurde, und zweitens mit der PC-Welle, die die umfassende Dominanz von Microsoft und Intel mit sich brachte.

All diese Firmen haben etwas gemeinsam: Sie sind zu Beginn dieser jeweiligen Wellen entstanden und haben voll auf die neuen Technologien gesetzt, die da erfunden wurden. Ältere Unternehmen haben es in beiden Fällen kaum geschafft, eine dauerhaft starke Stellung zu erobern. Diese Tatsache hat zur beliebten Theorie der “disruptiven Innovation” geführt, die da behauptet: Bestehende Marktführer haben es in einer neuen Innovationswelle schwer und werden fast immer verdrängt.

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Linkwertig:
Wie das Rote Kreuz Web 2.0 nutzt

Von Marcel Weiss am 7. Juli 2008 um 08:33 Uhr Kommentare (1)
Kategorien: Meldungen

Christian Henner-Fehr greift einen Artikel von Rex Hammock auf, in dem dieser erklärt, wie das Rote Kreuz Web2.0-Dienste in den USA einsetzt. Um die Bevölkerung dort in von Hochwasser bedrohten Gebieten über die Tätigkeiten des Roten Kreuzes zu informieren, zieht man alle Register:

Blogs, Flickr, Google Maps, RSS-Feeds für jeden Bundesstaat, Twitter und weitere Dienste und technische Möglichkeiten kommen zum Einsatz.

Ein schönes Beispiel dafür, dass Web 2.0 nicht nur Spielerei und Zeitverschwendung ist.

Google Maps: Mit Hilfe von Google Maps wird gezeigt, wo überall das Rote Kreuz aktuell im Einsatz ist. Die Karten lassen sich natürlich auch wieder in verschiedene Websites einbinden.

Der Artikel ist schon etwas älter (vom 15.06.08), aber lesenswert.

» Rotes Kreuz: ein schönes Beispiel für den Einsatz von Social Media « Das Kulturmanagement Blog (via)

» Originalposting von Rex Hammock: RexBlog.com: How the Red Cross is using Twitter, YouTube, Flickr, RSS and Wordpress.com in their disaster response efforts

» Bonuslink: Aaron Brazell schreibt am Beispiel des dezentralen Twitter-Klons Identi.ca über die hohe Kunst des Lancierens von Webdiensten


Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!


Social News:
Warum es schwierig ist, im Netz Nachrichten zu empfehlen

Von Martin Weigert am 6. Juli 2008 um 16:45 Uhr Kommentare (13)
Kategorien: Analysen

Social NewsEs gibt viele Möglichkeiten, Freunden und Bekannten interessante Links und Artikel zu empfehlen. Nachteile hat jede. Auch im Jahr 2008 befindet sich das Thema Social News noch ganz am Anfang.

Vermutlich kommt den meisten von euch die folgende Situation bekannt vor: Ihr habt bei einer Onlinezeitung oder auf einem Blog einen Artikel gelesen, der so gut/informativ/interessant war, dass ihr ihn Freunden/Bekannten/Kollegen zugänglich machen und möglichst direkt deren Meinung dazu hören wollt. Das Dilemma: Es gibt viele Wege dafür, aber jeder hat seine Vor- und Nachteile und funktioniert nur für ein bestimmtes Klientel.

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Samstag App Fieber:
Triplib, Tripwolf, Geoflags

Von Markus Spath am 5. Juli 2008 um 16:30 Uhr Kommentare (4)
Kategorien: Reviews

Sommerzeit ist Reisezeit, deshalb stellen wir euch heute 3 jüngere Reise- bzw. an Orten orientierte Seiten vor.

triplib triplib ist eine vor kurzem gestartete Reisebericht-Community, auf der man die Erinnerungen, Erfahrungen, Ereignisse und Empfehlungen von Reisen für sich und für die Nachwelt festhalten und organisieren kann. Die Seite ist recht einfach gehalten, registrierte Mitglieder bekommen ein Profil, es gibt die grundlegenden Social-Networking-Features wie Freunde sammeln, diesen Nachrichten schicken oder kommentieren, und man kann eben Reiseberichte anlegen und den chronologischen und örtlichen Verlauf der Trips dokumentieren.

Das Eingeben der Berichte erfolgt nach einem Baukasten-Prinzip, für viele denkbare Komponenten einer Reise gibt es Module (Orte, Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants, usw.), die man einfach zu einem Reisetagebuch zusammenklicken kann. Alles lässt sich mit Photos, Bewertungen, Tags und Kommentaren annotieren und auf einer Map positionieren.

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Lifestreaming auf deutsch:
Lifestream.fm geht an den Start

Von Marcel Weiss am 4. Juli 2008 um 21:34 Uhr Kommentare (22)
Kategorien: Reviews

Lifestream.fm ist ein deutscher Lifestreamingdienst, der eine Menge deutschsprachiger Webangebote unterstützt.

Das vom deutschen Bookmarkingdienst Mr. Wong vor einiger Zeit übernommene Lifestream.fm startete gestern in die private Beta (Wir haben Einladungen: siehe Ende des Artikels).

Lifestream.fm unterstützt nun neben den internationalen Diensten, viele deutsche Webangebote:Clipfish, Kwick, JoinR, Mister Wong, MyVideo, Photocase, Plazes, Qype, Sevenload, Uboot, Venteria, XING und Yigg.

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Linkwertig:
Facebook-Glashaus

Von Marcel Weiss am 4. Juli 2008 um 09:05 Uhr Kommentare (1)
Kategorien: Meldungen

So schnell kann’s gehen: Eben schreibt Dave Morin, Senior Plattform Manager bei Facebook, noch auf Twitter einen nachvollziehbaren, klugen Gedanken:

Die Regierung sollte offene APIs für alle öffentlich zugänglichen staatlichen Daten anbieten. Dann könnten wir alle eigene, großartige Benutzeroberflächen bauen.

Wie das mit vielen Tweets (Twittereinträgen) heute nun mal so ist, wurde auch dieser Tweet auf friendfeed diskutiert.

Und Morin, der Manager bei einer Seite ist, die sich zwar öffnet, aber nichtsdestotrotz ein eingemauerter Garten ist, fällt sein Glashaus ein. Der erste von vielen Kommentaren:

Warum zeigt Ihr ihnen nicht, wie man es macht, indem Ihr Facebook Mail öffnet? ;)

Es ist ein bisschen unfair, weil Facebook das letzte Jahr über an der vordersten Front war, was das Öffnen der eigenen Seite angeht und erst zuletzt mit dem Angriff durch Google Connect und dem darauf folgenden Verweigern des Zugangs von Facebook ins Stocken geriet. Aber es zeigt deutlich: Zumindest für Techversierte und Early Adopter gibt es nur eine Marschrichtung in dieser Beziehung.

» FriendFeed-Diskussion

» Should people in glass Facebook offices throw stones? » VentureBeat


Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!



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